Der FC Grünmettstetten profitiert von Online-Meldern

Die Netze BW spendet regelmäßig das durch digitale Zählerstandserfassungen gesparte Porto.

Über eine Spende für den FC freuen sich, von links: Oberbürgermeister Peter Rosenberger, FC-Vorsitzender Patrick Steimle, FC-Projektverantwortlicher Philipp Steimle, FC-Vorsitzender Christoph Walz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Netze BW, Christoph Müller, und Kommunalberater der Netze BW, Christian Natterer.
Foto: Wagner, Schwarzwälder Bote

Horb -Grünmettstetten. „Guten Tag, ich habe 4000 Euro dabei. Bin ich hier richtig?“ Auf diese Frage hin hätte wohl jeder Verein oder jede gemeinnützige Organisation den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Netze BW, Christoph Müller, mit offenen Armen empfangen.

In diesem Fall durfte sich der Fußballclub (FC) Grünmettstetten am vergangenen Mittwoch über den angekündigten Geldsegen von Seiten der Netze BW freuen.
Auch Oberbürgermeister Peter Rosenberger gab sich erfreut über die Spendenaktion, welche aufgrund online gemeldeter Zählerstände einem Verein in Horb zugute kommt.

„Bei über 300 Vereinen in Horb trifft es immer den Richtigen“, stellte Rosenberger fest. 3619 Briefmarken zu 45 Cent sowie 4023 Briefmarken zu 60 Cent (nach Portoerhöhung) wurden eingespart, womit ein Spendenbetrag von 4042,35 Euro zusammenkam. Über 600 Spenden tätigt die Netze BW im Zusammenhang mit der Onlineerfassung der Zählerstände in diesem Jahr. „Ich komme gerade gut rum, aber es macht Spaß“, verriet Müller.

„Spende erleichtert den Bau der neuen Spielerkabinen“

Gerade in Zeiten von Corona, in denen auch dem FC einige Einnahmen flöten gingen, wie etwa durch die Absage des Chicken-Fests, kommt den beiden Vorsitzenden Patrick Steiner und Christoph Walz die Spende sehr gelegen. „Wir haben keine Sponsoren und leben vom ehrenamtlichen Einsatz“, betonte Walz ferner. Mit dem Spendenbetrag finanziert der FC das Material für den Bau neuer Spielerkabinen.

Die Tendenz und Bereitschaft der Kunden, ihre Zählerstände online zu erfassen, sei steigend. Im vergangenen Jahr lag die Quote der Onlineerfassung bei 43 Prozent. In diesem Jahr gaben 57 Prozent der Kunden ihren Zählerstand online ein. Dies sei auch durch das Abfotografieren des Zählers möglich. Die Fotografien werden anschließend von Hand von Mitarbeitern einer Behindertenwerkstatt ausgelesen. Somit käme die Onlineerfassung auch weiteren Organisationen und Menschen zugute, betonte Müller abschließend.

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten von Andreas Wagner

 

 

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