TSV-Beach Strandheim12

Schöner Bericht aus der heutigen Südwest-Presse von Willy Bernhardt.

Nächste Auflage kann kommen

Die Macher des zweiten Altheimer „TSV-Strands“ ziehen trotz Corona eine hocherfreuliche Bilanz.
Unterstützung durch die SG Ahldorf-Mühlen.


Stoßen erfreut an auf einen auch in diesem Jahr gelungenen und am Wochenende zu Ende gegangenen zweiten Altheimer „TSV-Strand“ an (von links): Lena Kaupp (Ortschaftsrätin und Jugendclub-Sprecherin), Rene Kaupp (Chef des Jugendclubs), Florian Hämmerle (TSV-Jugendleiter Fußball) und TSV-Co-Chef Lothar Dieterich. Bild: Willy Bernhardt

Es geht also doch, selbst in herben Corona-Zeiten. Wie man etwas auf die Beine stellen kann, wenn man denn nur will – und weiß, was man will, machten in den vergangenen vier Wochen die Macher des Altheimer „TSV-Strands“ auf dem schnuckeligen Festplatz bei der „Moste“ erfolgreich vor.

Gemeinsam hat der TSV Altheim mit der örtlichen Jugendgruppe dort nun zum zweiten Mal nach der Premiere 2019 jeweils von Donnerstag- bis Samstagabend einer Woche eingeladen – und die Besucher, vornehmlich aus den Steinachgemeinden Talheim, Grünmettstetten, Salzstetten, aber auch aus Bittelbronn und Dettlingen und sogar aus der Kernstadt und Bildechingen, strömten in großer Zahl zum „TSV-Stand“.

Kein Wunder, dass von Seiten des TSV Altheims dessen Vorstände Axel Kaupp und Lothar Dieterich wie auch Jugendleiter Florian Hämmerle sowie Lena und Rene Kaupp als Vertreter des Jugendclubs gegenüber der SÜDWEST PRESSE eine durchaus zufriedenstellende Bilanz über den Verlauf des am Samstag zu Ende gegangenen Projekts zogen.

Schon jetzt sprühten sie an Ideen im Hinblick auf die Auflage im kommenden Jahr. „Wir haben von Anfang an eng und vertrauensvoll mit den Jungen aus der Jugendgruppe, allen voran mit Ortschaftsrätin Lena Kaupp, sehr gut zusammen gearbeitet. Jeder wusste, was er zu tun hatte, und wir konnten uns toll aufeinander verlassen“, finden TSV-Chef Axel Kaupp und sein Kassierer Peter Renz. Dies umso mehr auch deshalb, da die Macher erst zwei Tage vor offiziellem Festbeginn Anfang August von der Stadt Horb das „Go“ bekommen haben.

Wie die SÜDWEST PRESSE berichtete, strömten bereits am ersten Wochenende des diesjährigen „TSV-Strands“ fast 1000 Besucher zum Altheimer Festplatz, der am aktuellsten Stand der zu dem Zeitpunkt ausgegebenen Corona-Verordnungen orientiert war. An alles haben die Veranstalter dabei gedacht und so gab es auch binnen der letzten vier Wochen keinerlei Beanstandungen. Weder vom Wirtschaftskontrolldienst geschweige denn vom Freudenstädter Gesundheitsamt.

„Wir haben es gemeinsam geschafft und alle an einem Strang gezogen“, betonten Axel Kaupp und sein Mit-Vorsitzender Lothar Dieterich stolz.

Einen großen Schwerpunkt legt man in Altheim bei Festen insbesondere auf das jeweils dort angebotene Essen und in den vergangenen vier Wochen hat man sich für Burger, Gyros, Pulled Pork und am letzten Wochenende für Flammkuchen und Kässpätzle aus dem eigens aus Alpirsbach gekommenen „Schäferwagen“ fixiert.

Auch das musikalische Programm überzeugte: Der Grünmettstetter Keyboarder Bernd Steimle trat gleich zweimal auf und überraschte am Freitagabend im Duo mit seinem Musikerkollegen Jens Rieger aus Aalen, einem formidablen Gitarristen, deren Musik bis zum Feierabend um Mitternacht immer wieder von Spontanbeifall begleitet wurde.

Steimle spielte zuvor bereits – und solo – auch an dem Abend, auf den sich viele Fußballer gefreut haben. Aus einer Bierlaune heraus entstand nämlich vor wenigen Monaten die Idee, dass der Bezirksligaverein SG Ahldorf-Mühlen seinen jetzigen (und neuen) Bezirksliga-Kollegen, die SG Altheim-Grünmettstetten, beim Fest in Altheim tatkräftig unterstützen wolle. Dies ließ sich Ahldorf-Mühlen nicht zweimal sagen und trat mit einer Truppe von zwölf festerfahrenen Jungs seinen Wirtsdienst auf dem Altheimer Festplatz an. Mit dabei auch der „ewige Torwart“ Gerhard Slink, welcher dereinst – und damals noch als dessen Coach – mit dem TSV Altheim große Erfolge feiern konnte. Kein Wunder, dass dabei bei Weizen-Zapfer Slink besonderer Hochbetrieb herrschte.

Auch Lena und Rene Kaupp vom Jugendclub und TSV-Jugendleiter Florian Hämmerle fanden für den Einsatz der SG Ahldorf-Mühlen nur lobende Worte und freuten sich, dass diese auch bereits für das kommende Jahr wieder ihre Unterstützung anbietet.

Und auch die örtliche Politik und andere Vereine schauten am „TSV-Strand“ vorbei, so etwa die Horber CDU-Gemeinderatsfraktion mit Michael Keßler, Diana Hübl und Fest-Nachbar Gerhard Fassnacht. Klar, dass auch die bekannten und rührigen „TSV-Oldies“ auf ein Kaltgetränk vorbei kamen und fehlen durfte unter den Gästen natürlich auch die gleichfalls benachbarte Feuerwehr nicht.

Aber vielleicht ist es auch nur dies, was den eigenen Charakter und entspannten Charme dieses noch immer neuen Fests in Altheim ausmacht, was TSV-Kassier Peter Renz so formulierte. „Ich glaube, es liegt auch daran, dass sich hier bei uns Alt und Jung gleichermaßen wohlfühlen können.“

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